Gemütlich war die erste Lesung …

  

 

 

 

 

 

 

 

 

… in den neu umgestalteten Räumlichkeiten…
… auch wenn die Perspektive der Gäste durch die neue Stuhlformation eine andere wie sonst war.

Tom Saller entführte mit seinem Roman „Wenn Martha tanzt“ die ca. 60 Gäste in die Zeit der zwanziger Jahre zu Beginn des Bauhaus in Weimar.
Martha, um 1900 in Pommern geboren, wächst im elterlichen Musikinternat auf. Umgeben von Musik lebt sie frei und ungezwungen und nimmt die Musik im Haus anders wahr als andere. Später geht sie ans Bauhaus, wo der Gründer Walter Gropius auf sie aufmerksam wird. Dort entdeckt sie, durch ihr „Musiksehen“ ihre eigene Kunstform, den Bildertanz“. Als die Kunstschule von den Nazis geschlossen wird, kehrt Martha mit ihrem Kind und einem Notizbuch voller Zeichnungen und Skizzen von Künstlern wie Feininger, Klee und Kandinsky in ihre Heimat zurück.
Viele Jahre später findet ein junger Mann im Nachlass seiner Großmutter das Notizbuch seiner Urgroßmutter Martha und wird dafür bei Sotheby’s in New York ein zweistelliger Millionenbetrag geboten. Viel wichtiger sind dem Studenten jedoch Marthas Aufzeichnungen: die Geschichte einer großen Familie, von der er bislang wenig wusste…

Abwechselnd las und erzählte Tom Saller mit seiner ruhigen und angenehmen Stimme über Martha und spiegelte somit die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen bis hin die heutige Zeit. Durch die vielen Fragen, die die Zuhörer im Anschluss der Lesung an den Autor gestellt haben, merkte man, wie bewegt sie von Marthas Geschichte waren.                        Foto: Annett Kürten

Schön war es am Donnerstag, den 09.05.2019

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