Daniel Speck begeisterte zum 2. Mal das Publikum!

      

Autor vom „Bella Germania“ erzählte aus seinem neuen Buch
„Piccola Sicilia“:
1942 – das italienische Viertel der farbenfrohen Mittelmeerstadt Tunis: Drei Religionen leben in Tunis in guter Nachbarschaft zusammen – als deutsche Soldaten in die Idylle der nordafrikanischen Stadt eindringen und das friedliche Zusammenleben von Juden, Christen und Muslimen durcheinander bringen. Im Grand Hotel Majestic begegnet der deutsche Kriegsfotograf Moritz dem jüdischen Zimmermädchen Yasmina und ihrem charmanter Stiefbruder Victor, der zunächst die Frauenwelt als Pianist betört, um dann für die Soldaten „Lili Marleen“ zu spielen. Als die Juden zunächst ihre Betten, später Radios, Fotoapparate und Schreibmaschinen abgeben mussten und irgendwann die Deutschen Besatzer die Juden von den Tunesiern verlangten, stand auch das Leben der beiden Geschwister auf dem Spiel. Konnten die arabischen Nachbarn sowie der deutsche Soldat den beiden helfen?

Sizilien, heute: Die Berliner Archäologin Nina sucht ihren verschollenen Großvater Moritz Aus dem Mittelmeer ziehen Schatztaucher ein altes Flugzeugwrack aus der Tiefe. Handelt es sich um das Flugzeug, das ihren verschollenen Großvater im Mai 1943 nach Hause bringen sollte? Da trifft Sie auf eine unbekannte Verwandte aus Haifa, die ihr Leben auf den Kopf stellt. Gemeinsam enthüllen sie ein faszinierendes Familiengeheimnis.

Gekonnt spannte Daniel Speck den erzählerischen Faden zwischen gestern und heute. Er recherchierte über zwei Jahre in Tunesien, wo er Vorbilder für seine Romanfiguren fand. Diese baute er wunderbar in sein Familienepos ein, welches einerseits eine Liebesgeschichte ist, andererseits von Menschen erzählt, deren Heldentaten bei der Rettung von Juden zu wenig bekannt wurden.
Schön war´s am 14.11.18

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